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Darstellen und Gestalten

Der Lernbereich Darstellen und Gestalten im Wahlpflichtbereich ab Klasse 6

I. Rahmenbedingungen

Das Fächerangebot im Wahlpflichtbereich (WP) ab dem 6. Schuljahr an der Lise-Meitner-Gesamtschule wurde 2008 um den Lernbereich Darstellen und Gestalten erweitert und in den Folgejahren erfolgreich aufgebaut.
Das Fach knüpft methodisch und inhaltlich vor allem an die Fächer Sport, Deutsch, Kunst und Musik an. Die verschiedenen Ausdrucksformen in den genannten Fächern werden miteinander verknüpft und so zum Ziel kreativer Gestaltung und Darstellung. „ Ziel des Unterrichts ist die Ausbildung von fantasievollen, kreativen und spielerischen Denk- und Handlungsstrukturen bei den Schülerinnen und Schülern.“ (aus: Handreichungen zum Wahlpflichtbereich Darstellen und Gestalten an Gesamtschulen, S.4; siehe auch www. Lehrplannavigator.nrw.de)
Darstellen und Gestalten ist in seiner Gewichtung im Rahmen des WP Fächerkanons den Angeboten im Bereich der Fremdsprachen, den Naturwissenschaften und der Arbeitslehre gleichgestellt. Es wird in den Jahrgängen 6-8 zweistündig, in den Jahrgängen 9-10 dreistündig unterrichtet. Die Anzahl der Klassenarbeiten entspricht der in den übrigen zur Wahl stehenden Fächer. Im 10. Schuljahr ist der Erfolg im gewählten WP Fach abschlussrelevant. Die Beteiligung an der alljährlichen Abschlusspräsentation, bzw. jeder anderen Präsentation der Arbeit im Fach, ist verpflichtend.

II. Übersicht über die Schwerpunkte der Arbeit im Lernbereich Darstellen und Gestalten

Der Lernbereich arbeitet mit vier Darstellungs- und Gestaltungsschwerpunkten:
Körpersprache, Wortsprache, Bildsprache und Musiksprache.
Daher baut der Unterricht zunächst auf die im bisherigen Unterricht schon erlangten Kenntnisse und Erfahrungen der Fächer Sport, Deutsch, Kunst und Musik auf.

Schwerpunkt Körpersprache
Der Unterricht in der Jahrgangsstufe 6 steht ganzjährig unter diesem Motto. Hier wird ein Repertoire an körpersprachlichen Gestaltungselementen aus den Bereichen Bewegung, Körperhaltung, Mimik und Gestik erarbeitet und über die Jahre stetig ausgebaut. Der bewusste Einsatz und Kenntnisse über die Wirkung von Körpersprache ist in vielen Lebensbereichen, nicht nur in der Schule, von Bedeutung, z.B. wenn es um das selbstbewusste Auftreten bei einer Präsentation oder in einem Bewerbungsgespräch geht.

Schwerpunkt Wortsprache
In der Wortsprache sind die Gestaltungselemente Laute, Silben, Wörter, Sätze und Texte. Diese werden benutzt um frei oder nach inhaltlichen oder strukturierenden Vorgaben Texte zu schreiben, zu bearbeiten und schließlich in Experimenten und Improvisationen zu präsentieren. Dazu werden dramaturgische, strukturierende und sprachliche Gestaltungsmittel erlernt und eingesetzt, z.B.: Übertreibung, Verlangsamung, Beschleunigung, Wiederholung, Chor, Monolog, Stimmlage, Lautstärke und vieles mehr.
„Sprechen können“ ist neben dem bewussten Einsatz des Körpers eine wichtige Voraussetzung für Erfolg, sei es beim Schulreferat oder bei der PPP am Arbeitsplatz vor KollegInnen und Vorgesetzten. Zu Zeiten von „SMS Sprache“ , besonders unter Jugendlichen, ist eine bewusste Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Wirkungen von Sprache eine spannende Herausforderung.

Schwerpunkt Bildsprache
Gestaltungselemente sind hier: Fläche, Raum, Körper, Farbe und Licht. Ihre Verwendung dient zur Gestaltung von Bühne, Bild, Körper und Objekten. Dramaturgische und strukturierende Gestaltungsmittel sind hier u.a.: Kontrast, Abstraktion, Verfremdung, Perspektive. Unter diesem Schwerpunkt werden das Bühnenbild gestaltet, Kostüme erdacht und gefertigt, Beleuchtung bewusst eingesetzt und Wege und Positionen auf der Bühne erarbeitet.

Schwerpunkt Musiksprache
Geräusch, Klang und Ton sind hierbei die Gestaltungselemente. Die SchülerInnen setzen Grundformen der Klangerzeugung ein, z.B. Stimme, Körper oder Instrument. Tonhöhe, Tondauer, Lautstärke, aber auch Pausen, Einleitungen, Strophen, Refrains etc. kommen z.B. bei der Rhythmisierung und Vertonung von Bewegungsabläufen, Bildfolgen und Texten zum Einsatz.

Bei allen Schwerpunkten erlernen die SchülerInnen ein spezifisches Fachvokabular, mit dem sie die geplanten Gestaltungen beschreiben und Beobachtungen dokumentieren und bewerten können.
Die Arbeit im 6. Jahrgang steht vollständig unter dem Schwerpunkt Körpersprache. In den Jahrgängen 7 und 8 ist jeder der vier Schwerpunkte jeweils ein halbes Jahr lang Mittelpunkt der Arbeit. Die Reihenfolge ist offen. Erste Vernetzungen der Schwerpunkte finden statt. In den Jahrgängen 9 und 10 sind umfassendere Projekte und Produktionen vorgesehen unter Einbeziehung aller bisher erlernten Gestaltungselemente, aller dramaturgischen und strukturierenden Gestaltungsmittel aus den vier Schwerpunktbereichen.
Die TeilnehmerInnen erlangen zudem Kenntnisse aus dem Bereich Theatergeschichte.
Methodisch ist die Arbeit orientiert am Prozess, der Teambildung, dem Produkt und der Präsentation. Jede Präsentation ist das Ergebnis eines gemeinsam durchlaufenen Prozesses mit Wahrnehmungsfähigkeit und Kritikfähigkeit sich selbst und dem Team gegenüber. Das Produkt steht immer im Mittelpunkt. Es kann nur entstehen, wenn Lernstrategien wie planen, analysieren, kritisch prüfen, bewerten, reflektieren und regulieren ständig angewandt werden. Dies sind Strategien des selbstregulierenden Lernens, die in allen Fächern wichtig sind. So kann die erfolgreiche Arbeit in Darstellen und Gestalten auch in anderen Bereichen fächerübergreifend positiv Einfluss nehmen.

Karla Fischer, Fachkonferenzvorsitzende Darstellen und Gestalten – 01.09.2013

(Karla Fischer)

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