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Sportschule

Von links: Trainer Armir Nolte, Luka Schütz, Devin Laufmanns, Ismet Özdas, Alexander Luft, Nico Hüttemann, Phil Both, Max Füten, Leon Kurti, Noah Ganouni, Mehmet Kanikurumaz, Emin Cengiz und Andreas Tervooren

LMG stürmt ins Finale!

Im Bezirksfinale trafen die Jungen der Wettkampfklasse IV der Lise Meitner Gesamtschule auf die Theodor-Heuss-Realschule als Vertreter für die Stadt Oberhausen und das Adolphinum Gymnasium für den Kreis Wesel.

In beiden Spielen zeigten die Spieler der Lise-Meitner Gesamtschule eine überzeugende und abgeklärte Leistung.

Sowohl gegen Wesel mit 4:1, als auch gegen Oberhausen mit 6:1, wurden souveräne Siege gefeiert.

Als Lohn für die starken Leistungen haben die Spieler jetzt die Möglichkeit am 14.06.22 in der Sportschule Wedau im Landesfinale NRW um das Ticket zum Bundesfinale in Berlin zu spielen.

Klaus Stephan, Schulleiter
von links: Andreas Tervooren, Mehmet Kanikurumaz (OSC Rheinhausen), Ismet Özdas (RW Oberhausen), Kilian Saalfeld (FC Rumeln), Max Füten (VFB Homberg), Devin Laufmanns (OSC Rheinhausen), Amir Nolte, Luca Schütz (SC Rheinkamp), Leon Kurti (TV Rumeln), Phil Both ( TV Asberg ), Nico Hüttemann( TV Rumeln), Emin Cengiz (Schalke 04) Es fehlen Alexander Luft und Samuel Mehlich (beide TV Rumeln) und Jerome Bernstein (OSC Rheinhausen)

Lise Meitner Gesamtschule gewinnt die Duisburger Stadtmeisterschaft in der Wettkampfklasse IV

In der Vorrunde mussten sich die Jungen der Jahrgänge 5 und 6 auf der Platzanlage des MSV Duisburg in einer Vierergruppe gegen das Mannesmann-Gymnasium, das Albert-Einstein-Gymnasium und die Gesamtschule Meiderich durchsetzen.
Das erste Spiel gegen das Mannesmann-Gymnasium wurde ohne große Mühe mit 8:0 gewonnen, im zweiten Spiel gegen das Albert-Einstein-Gymnasium gelang nach einem etwas holprigen Start dann doch ein souveräner 5:1 Sieg, bei dem Emin Cengiz alle fünf Tore erzielte.
Im Finale gegen die bis dahin ungeschlagene Gesamtschule Meiderich gerieten wir zweimal in Rückstand. Wendepunkt des Spiels war sicherlich auch ein von Phil Both gehaltener Elfmeter. Im Anschluss daran gingen wir zum ersten Mal in Führung und gewannen das Spiel nach einer sehr guten zweiten Halbzeit schlussendlich verdient mit 5:2.
In der Finalrunde um die Duisburger Stadtmeisterschaft ging es gegen die Gesamtschule Globus am Dellplatz und das Steinbart- Gymnasium.
Im ersten Spiel gegen die Globus-Gesamtschule gab es einen ungefährdeten 5:0 Sieg, bei dem vor allem Max Füten und Ismet Özdas mit Ruhe und Spielintelligenz zum Sieg beitrugen.
Im Finale kam es dann zum Aufeinandertreffen mit dem Steinbart-Gymnasium, das mit Jugendspielern bekannter Bundesligavereine angereist war.
In einem hart umkämpften und engen Spiel konnte sich die Lise Meitner Gesamtschule am Ende mit 2:1 durchsetzen und sich über die Stadtmeisterschaft freuen.

Klaus Stephan, Schulleiter

Jeremy Dudziak - von der Sportschule Lise Meitner in die Bundesliga und Nationalmannschaft

Jeremy Dudziak spielte in der Jugend von Viktoria Beeck und dem MSV Duisburg und wechselte 2007 in die Jugendabteilung des FC Schalke 04 Zwei Jahre später ging er zu Borussia Dortmund.
Zeitgleich mit seinem Wechsel von Schalke erfolgte der Schulwechsel vom dortigen Internat Bergerfeld an die Lise-Meitner-Gesamtschule. Jeremys Ziel war neben seiner Karriere im Fußballsport einen Abschluss zu erwerben, der ihm eine Karriere nach der sportlichen Laufbahn eröffnen könnte. Zum Zeitpunkt seines Wechsels war ja auch noch nicht absehbar, wohin sein Weg führen würde.
Für den BVB spielte Jeremy in der A-Jugend-Bundesliga. Wegen mehrerer verletzungsbedingter Ausfälle in der zweiten Mannschaft wurde er am 16. Februar 2013 in den Kader für das Spiel gegen den Karlsruher SC berufen und kam zu seinem Debüt im Profibereich. Am 27. Januar 2015 erhielt Jeremy einen bis zum 30. Juni 2018 laufenden Profivertrag. Sein Bundesligadebüt absolvierte er am 21. März 2015.
Da sich Jeremy beim Starensemble von Borussia Dortmund nicht durchsetzen konnte, wechselte er am 28. August 2015 zum Zweitligisten nach St. Pauli Dort erzielte er beim 3:3 gegen den FC Union Berlin am 11. Spieltag seinen ersten Profitreffer mit dem Tor zum 2:2. Im Frühjahr 2019 entschied er sich, seine zum Saisonende 2018/19 endende Vertragslaufzeit nicht zu verlängern. Zur Saison 2019/20 wechselte Jeremy ablösefrei zum Stadtrivalen und Ligakonkurrenten Hamburger SV, bei dem er einen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2022 erhielt. Mitte August 2021 wechselte Jeremy Dudziak in die Bundesliga zur SpVgg Greuther Fürth. Der nun 25-Jährige unterschrieb beim Aufsteiger einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024.
Neben seiner Vereinskarriere durchlief Jeremy mehrere Nationalmannschaften. Zunächst absolvierte er 2010 gegen Polen ein Länderspiel für die deutsche U-15-Nationalmannschaft und kam am 14. November 2010 zu seinem Länderspieldebüt für die deutsche U-16 gegen Russland. Mit der deutschen U-17-Nationalmannschaft nahm er an der U-17-Fußball-Europameisterschaft 2012 in Slowenien teil und zog dabei ins Endspiel ein. Im Mai 2015 wurde Jeremy in den Kader für die U-20-Weltmeisterschaft 2015 in Neuseeland berufen. Er hatte ebenfalls die Möglichkeit, für die ghanaische und tunesische Nationalmannschaft zu spielen, da sein Vater in Ghana geboren wurde und in Tunesien aufgewachsen ist. Ende August 2019 wurde Jeremy erstmals in den Kader der tunesischen Nationalmannschaft berufen.
Seine schulische Laufbahn bei uns konnte Jeremy nur schwer fortsetzen. Es zeigte sich nun, dass die Dreifachbelastung mit intensivem Training im Verein, Einsätzen in den Nationalteams und die Anforderungen der Schule kaum vereinbar waren. Zwar bietet der DFB bei den Lehrgängen auch Ersatzunterricht an, aber Jeremy war oft zu Wochenlehrgängen oder Spielvorbereitungen von der Schule freigestellt, um hier noch den optimalen Abschluss zu erreichen – trotz aller Unterstützung. In Kooperation mit Borussia Dortmund erfolgte dann in Klasse 10 der Übergang an eine Dortmunder Schule, um wenigstens die Fahrtwege zu verkürzen.
Wir freuen uns, dass Jeremy eine erfolgreiche Fußballkarriere geglückt ist. Ein kleines bisschen Stolz ist auch dabei, dass wir Teil seiner Entwicklung waren. Gerne erinnern wir uns auch an seine Zeit in unserer Schulmannschaft, die u.a. dank seiner Leistungen das Landesfinale in Solingen erreichte. Alles Gute weiterhin, Jeremy!

Klaus Stephan, Schulleiter
Schlagmann Hannes Olcik hält den Moment per Selfie fest: Der Deutschland-Achter mit dem Duisburger Laurits Follert (2. v. links) bejubelt die olympische Silbermedaille nach einem packenden Rennen

Ehemaliger Schüler Laurits Follert jubelt über Silber

Die Lise-Meitner-Gesamtschule beglückwünscht das Team des Deutschland-Achters und natürlich unseren ehemaligen Schüler Laurits Follert. Starke Leistung!

Der folgende Artikel ist in der NRZ am 30.07.2021 erschienen.
© NRZ, Friedhelm Thelen

OLYMPIA


Duisburger Laurits Follert jubelt über Silber

Duisburg. Der Deutschland-Achter holt die Briten nach der 1000-Meter-Marke noch ein – nur Neuseeland war stärker. […]

Es war Dramatik pur, was sich da auf dem Sea Forest Waterway in Tokia abgespielt hat. Erst knapp vorne, dann auf den dritten Rang zurückgefallen – ehe sich der Deutschland-Achter in einem Kraftakt den zweiten Platz mit gerade einmal 13 Hundertstelsekunden vor dem Erzrivalen Großbritannien sicherte. Gold ging – erst zum zweiten Mal nach 1972 – überraschend an Neuseeland.

Wer enttäuschte deutsche Ruderer erwartet hatte, wurde schnell eines besseren belehrt. Zwar ist das Flagschiff des Deutschen Rudererverbandes mit dem Ziel, Gold zu holen, in diese Olympischen Spiele gegangen, doch die Freude darüber, sich in einem derart schweren Rennen behauptet zu haben, war riesig – und mittendrin ein Duisburger und ein wahres Kraftpaket: Laurits Follert, der für den Crefelder RC startet.

Follert: Medaille ist “überragend”

“Bei meinen ersten olympischen Spielen eine Medaille zu gewinnen, ist natürlich überragend. Ich bin überglücklich. Das war ein starkes Rennen von uns. Wir haben uns nichts vorzuwerfen. Da war heute halt jemand schneller als wir”, wird der 25-jährige auf der Webseite des Deutschland-Achters zitiert. Auch sein Teamkollege Johannes Weißenfeld nahm Rang zwei sportlich – und mit viel Respekt vor dem neuen Olympiasieger aus Neuseeland: “Ich denke, dass sie heute auf ihrem Höhepunkt angekommen sind. Sie haben ihr allerbestes rennen gezeigt, da mussten wir uns leider geschlagen geben.”

Dass der Sieg des Teams vom buchstäblich anderen Ende der Welt überraschen kam, ist im Corona-Jahr 2021 naheliegend. Bereits während des Trainingslagers in Kinosaki hatte Follert im Gespräch mit der Sportredaktion erklärt, dass viele Gegner schwer einzuschätzen sind, weil bei vielen Rennen pandemiebedingt die internationale Konkurrenz fehlte – vor allem jene von anderen Kontinenten. So legten sich die Neuseeländer ab der 1000-Meter-Marke derart in die Riemen, dass ihnen der erste Rang nicht mehr zu nehmen war, während die Deutschen alles dafür taten, die Briten noch einzuholen und sich Silber zu sichern, was auch gelang. Selten dürfte Silber derart gülden gestrahlt haben. Bei der Siegerehrung packte Steuermann Hannes Olcik daher sein Handy aus, um den Moment per Selfie für sich und das Team festzuhalten.

Gemeinsam gegen Doping "ALLES GEBEN - NICHTS NEHMEN"

Die Aktion “Gemeinsam gegen Doping” wird zur Zeit an den drei NRW-Sportschulen in Duisburg durchgeführt. Die Sportschüler*innen werden durch die Aktion bereits am Anfang ihrer möglichen Leistungssportkarriere über die Risiken des Dopings informiert und für dieses komplexe Themenfeld sensibilisiert.

Aufklärung und Information per Videokonferenz

Am Donnerstag, den 06.05.2021, fand das Projekt im Sportprofilunterricht statt. Gewöhnlich fährt die NADA (Nationale Anti-Doping-Agentur) mit ihrem Präventionsteam persönlich an die Schulen und gestaltet dort einen gesamten Schultag zu diesem Thema. In der Zeit der Pandemie war die Programmgestaltung nur digital möglich und somit kürzte die NADA ihren Vortrag auf eine 90-minütige Videokonferenz, in der die wesentlichen Aspekte zum Thema Doping thematisiert wurden.
Geleitet wurde der lebhafte Vortrag von Tilia Udelhoven, die selbst den Spitzensport durchlebt hat und dadurch authentische Beispiele aus ihrer Wettkampfzeit erzählen konnte. Der Vortrag war sehr hilfreich für unsere Sportschüler*innen, da sie frühzeitig einen ersten Eindruck bekommen haben, wie beispielsweise das Kontrollsystem der NADA funktioniert und welche Hilfestellungen ihnen als Sportler*innen zur Seite gestellt werden.

Sicherheit per APP

Die Schüler*innen lernten die NADA-App kennen, die Fragen zu Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln und den Risiken des Dopings beantworten kann.

Wir bedanken uns bei der NADA, insbesondere bei Johanna Hoffmann für die Organisation und bei Tilia Udelhoven für den informationsreichen und spannenden Vortrag.

Marc Wüsthoff, Sportschule

In bewegenden Zeiten sollte Bewegung nicht zu kurz kommen. Für Kopf und Körper. Das möchten wir euch als NRW Sportschule ans Herz legen. Also nehmt die Beine in die Hand und treibt Sport. Am besten mehrmals in der Woche.
Unser Kurzfilm “Bewegende Zeiten” möchte Dich dazu motivieren und inspirieren. Ein besonderer Dank geht dabei an die Kinder der Klasse 5c für ihre bewegungsfreudige Unterstützung.

Sport-Fachschaft

Imagefilm Sportschule