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FuelCellBox 2020

FuelCellBox - Wettbewerbsbild

Junge Wissenschaftler lösen die Probleme der Zukunft – mit Physik

Physik rockt und soll umweltfreundlich sein.
Lucien Knörr, Kim Gawronski und Denis Klaus haben am zum 15. Mal stattfindenden FuelCellBox-Wettbewerb der Energieagentur NRW teilgenommen und unter Hunderten von Einsendungen auf Platz Vier gekommen.

„Alles war komplett neu für uns“, sagt Denis Klaus, einer der stolzen Teilnehmer und erklärt: „Es geht um ein fiktives Land, in dem Energieprobleme gelöst werden müssen.” Kim ergänzt: „So etwas hatten wir noch nie gemacht. Wir als junge Forscher sollten verschiedene Aufgaben zur Energiegewinnung lösen.“ „Unsere Ausarbeitung umfasste am Ende 19 Seiten Text mit Bildern, Tabellen und Berechnungen“, fügt Lucien hinzu.

Der Wettbewerb begeistert die Jugendlichen für die Zukunftstechnologien „Wasserstoff und Brennstoffzelle”. Die Schüler/innen sollen erfahren, dass Physik, Chemie & Co. keine trockenen Unterrichtsstoffe sind, sondern für spannende Zukunftsthemen wie die Brennstoffzelle konkret benötigt werden. Der Wettbewerb besteht aus zwei Phasen: Phase 1: Theorie. Phase 2: Experimente und praktische Umsetzung.

Im Dezember 2019 schickten die drei ihren Beitrag ab und warteten gespannt auf die Auswertung. Im Februar 2020 kam die Nachricht: „Wir hatten es unter die besten 20 Einsendungen geschafft und sollten am 10. März 2020 in Düsseldorf die Aufgaben für die zweite Phase entgegennehmen.“, berichtet Denis. Dort sollte die FuelCell Experimentierbox an die Top 20 übergeben werden, doch das Projekt wurde durch Corona jäh unterbrochen.

Erst Ende September 2020 konnte den Teilnehmern in einer Videokonferenz die Experimentierbox übergeben werden. Kim, Lucien und Denis erfuhren, dass sie in der ersten Phase den vierten Platz belegt hatten. „Nun haben wir eine riesige Box mit unglaublich vielen kleinen Teilen und sehr wagen Aufgaben“, stellen die Teilnehmer zunächst ratlos fest, „Wie sollen wir ein Gewächshaus bauen und es mit dem Fischertechnik Robo Pro steuern, mit Solarzellen und Brennstoffzellen?“ Doch die Hilfe ist nicht weit: Dirk Steinhäuser, Physiklehrer an der LMG und selbst begeisterter Bastler, berät das junge Team fachkundig. Kim , Lucien und Denis machen sich mit Feuereifer an die Arbeit, denn der zweite Beitrag muss im Dezember eingereicht werden und „wer weiß, vielleicht kommen wir ja mit unseren Ergebnissen unten die fünf besten Teams“, hoffen die drei Physikfans, „außerdem ist umweltfreundliche Energiegewinnung eines der wichtigen Zukunftsthemen.“ Ob sie sich ein Physikstudium vorstellen können? Ganz sicher sind sich die drei noch nicht, aber etwas Naturwissenschaftliches soll es schon werden.

Lucien Knörr, Kim Gawronski und Denis Klaus