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Die nächsten Termine

5 gefunden

Montag, 22.01.2018
Fächermarkt
Montag, 22.01.2018
Infoabend, Jg. 10
Mittwoch, 24.01.2018
Studientag, unterrichtsfrei
Donnerstag, 25.01.2018
Regelunterricht 1.-6. Std. (keine Kurzstd.)
Freitag, 26.01.2018
SV-Team, 1/2 Std.


Wichtige Dokumente

10 von 16 Dateidownloads

Wahlbogen Facharbeit 2017/18Upload/Update: 13.10.2017
Ablauf, Facharbeit 2017/18Upload/Update: 13.10.2017
Skifahrt 2018, AnmeldungUpload/Update: 01.05.2017
Ergänzungsstunden-BroschüreUpload/Update: 07.04.2017
Infobroschüre WahlpflichtfächerUpload/Update: 07.04.2016
Flyer, BerufsfelderkundungUpload/Update: 17.10.2015
Die neue MensaUpload/Update: 20.08.2015
AnfahrtskizzeUpload/Update: 11.06.2015
LMG-Schulvereinbarung Stand 05.2014Upload/Update: 20.04.2015


Flaschenpost

Grundidee:
Die Flaschenpost ist ein Kommunikationsmittel der Not, der Erfolg ist äußerst ungewiss, aus Verzweiflung geboren, aber mit Hoffnung behaftet. Sie treibt, nicht ziellos, aber steuerlos auf dem Meer, den vielfältigen Gefahren ausgesetzt, mit der Hoffnung, nicht unterzugehen und von helfenden Menschen gefunden zu werden. Sie ist ein Hilfeschrei in einer ausweglosen Situation. Die Parallelen mit den Flüchtlingen liegen auf der Hand. Im Inneren trägt sie die Geschichte eines Menschen, der sein Leben retten will und seine Hoffnung auf unsren Kontinent, auf unser Land richtet. Die Symbolkraft ist nicht zu übersehen. Manche, vielleicht viele dieser Flaschenpostsendungen werden untergehen oder von keinem helfenden Finder aufgefunden werden. Auch das hat einen traurigen Bezug zur Realität.

Projekt mit Bezug zum Thema „Flüchtlinge“
An einem Termin innerhalb der Duisburger Akzente (26.02. – 13.03.2016), anvisiert ist der 11.03.2016, wird am Rheinufer die Aktion „Flaschenpost“ durchgeführt. Die SuS der beiden 11er-Kunst-Kurse setzen kleine verkorkte Flaschen in die Fluten des Rheins, die je eine Flüchtlingsgeschichte enthalten. Zudem wird eine Aufforderung an den Finder hinzugefügt, sich an der Schule zu melden, um sich (gegen eine Spende?) ein Geschenk abzuholen (Sammelheft der Geschichten).

Arbeitsprozess:
Die SchülerInnen setzen sich im Unterricht in Gruppen auf unterschiedlicher Weise mit Flüchtlingsschicksalen auseinander:

  • Sie entwickeln ein Interview-Fragen-Konzept und reden mit Flüchtlingen, die sich für ein solches Gespräch bereit erklären. Daraus (und aus Hintergrundinformationen) entwickeln sie ihre eigene Flüchtlingsgeschichte
  • Sie erstellen einen Fragebogen zu den Flüchtlingserfahrungen und suchen über Kontakte zu Flüchtlingsunterkünften bereitwillige Menschen, die sich mit dem Fragebogen beschäftigen.
  • Sie recherchieren in den Medien nach Flüchtlingsgeschichten, -schicksalen und Hintergrundinformationen und formulieren daraus ihre eigenen, fiktiven, aber realistischen Geschichten.
    Als Ergebnis hat jede® Schüler(in) einen eigenen individuellen Text, den er/sie als Flaschenpost verschicken kann.

Sie planen die öffentliche Aktion am Rhein, die den Abschluss des Projektes darstellen soll und im Rahmen der Duisburger Akzente entsprechende Öffentlichkeitsbeteiligung und –wirkung zeigen soll.

Die Texte werden in Heftform gesammelt, gestaltet, mit Bildern versehen und vervielfältigt. Sie dienen als Aussage des Projektes und gleichzeitig als ein Teil der Projekt-Dokumentation. Sie können auf Schulveranstaltungen an SchülerInnen, Eltern und Flaschenfinder verkauft bzw. verteilt werden.

Reflexion:
Der Fluchtaspekt wird auf die SuS projiziert: Wovor möchtest du gerne fliehen? Wohin möchtest du gehen? Was treibt den Menschen zur Flucht? Wovor und wohin?

Ziele:

  • Durch die intensive Auseinandersetzung mit den persönlichen Geschichten wie auch mit den Hintergrundinformationen zu den Lebensbedingungen in den Herkunftsländern (Krieg, Dürre, Hunger,…) wird das Verständnis und damit die Entwicklung zu mehr Empathie gefördert.
  • Durch den z.T. persönlichen Kontakt werden viele Vorurteile abgebaut.
  • Durch die Nähe zu den Betroffenen entsteht die Aufforderung zum Engagement und zur praktischen Hilfe.
  • Durch den Vergleich der Lebenswelten auf dem Hintergrund unserer Wohlstandsgesellschaft werden die humanistische Einstellung und die Grundwerte unserer Gesellschaft plausibilisiert und gestärkt.
  • Die eigenen Alltagsprobleme relativieren sich durch den Vergleich der eigenen Lebenswelten mit denen der Flüchtlinge.


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