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Unterricht ab dem 22.02.21 Ste

Corona-Update ab dem 22.02.2021

Anschreiben des Schulleiters

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler, ,

wie vom Schulministerium bereits angekündigt, beginnt am Montag, dem 22.02.2021, wieder der Präsenzunterricht für die Jahrgänge 10, 12 (Q1) und 13 (Q2). Nach einer Reihe von Gesprächen mit Elternvertreter*innen, Schüler*innen, der Orga und der erweiterten Schulleitung sind wir zu dem folgendem Ergebnis gekommen Dieses wurde auch mit dem Eilt-Ausschuss der Schulkonferenz abgestimmt und von dort bestätigt.

Hier das Ergebnis der Beratungen:

Prüfungen und Abschlüsse

Bis zu den Abiturklausuren sind es noch knappe 9 Unterrichtswochen. Bis zum Beginn der ZP 10 sind es 11. Damit ist es nach der Rückmeldung aus den Beratungen, nach den Rückmeldungen vieler Schüler*innen und Eltern ein überschlägiger Unterricht (z. B. wochenweiser Wechsel der Lerngruppen) nicht sinnvoll und effektiv genug. Das haben einfach die Wochen nach Ostern im letzten Jahr gezeigt, wo wir nur mühsam mit dem Stoff weiterkamen, dieser nach der Wochenpause/dem Wechsel auch teilweise nicht mehr präsent war.

Es wird auch für unsere Kolleg*innen und Kollegen schon herausfordernd genug, in den nächsten Wochen für die Abschlussklassen (10, 12 und 13) Präsenz durchzuführen und mit dem Lernen auf Distanz in den anderen Jahrgängen zu verbinden. Eine Unterrichtung von Teilgruppen in den Abschlussklassen 10, 12 und 13 in der Kombination von Präsenz und Lernen auf Distanz wäre eine weitere zusätzliche zeitliche Belastung gewesen, die aus unserer Sicht nicht mehr darstellbar ist.

Gesundheitskonzept

Daher ist für uns die Entscheidung, alle Klassen und Lerngruppen vollständig kommen zu lassen, die einzig sinnvolle – mit Berücksichtigung der Gesundheit aller. Zunächst ist die Inzidenz in Rheinhausen (Stand vorgestern 34,5) in einem guten Bereich. Dann werden wir die Möglichkeit geben, größere Lerngruppen ab 16 Personen zu teilen, d. h. eine Kollegin/ein Kollege unterrichtet parallel in zwei nebeneinanderliegenden Räumen. Außerdem können Aula und Mensa genutzt werden.
Damit können die Abstände sicher eingehalten werden. Gelüftet wird auch und die Schüler*innen sollen – wie im öffentlichen Nahverkehr – mit OP-Masken oder FFP2-Masken zum Unterricht kommen. Selbstverständlich werden wir auf ausreichende “Lüftungspausen” gerade bei den FFP2-Masken achten. Diese Masken sind mitzubringen, wir haben aber Notreserven, falls mal jemand ohne Maske ist. Außerdem stehen 15 CO2-Ampeln zur Verfügung, die ab Montag genutzt werden können.

Stundenplan wird eingehalten

Wir haben uns sehr bewusst für die Einhaltung der Stundentafel entschieden. Effekte des Unterrichts nach der Stundentafel für alle Schüler*innen der Jahrgänge 10, 12 und 13 sind die (Wieder-)Gewöhnung an die Regelmäßigkeit (Arbeitsrhythmus) und das Arbeiten in allen Fächern, um die Abschlüsse/Bepunktung sicher darstellen zu können. Es ist aus naheliegenden Gründen nicht machbar, dass Schüler*innen der Jahrgänge 10, 12 und 13 permanent zwischen Präsenzunterricht und Lernen auf Distanz wechseln – sie würden ja nur noch pendeln.

Es sollen möglichst alle Fächer unterrichtet werden. Natürlich wird in der Schulmail auf die Bildung möglichst homogener Gruppen verwiesen, was einen nicht auflösbaren Widerspruch darstellt. Mit Blick auf die Oberstufe, wo wir ja auch im Kurssystem bleiben müssen, wollen wir (da ja wie oben ausgeführt die Hygienemaßnahmen gewährleistet sind) auch die Kurse in der Klasse 10 beibehalten, da erstens nur so eine gute Vorbereitung der E- und G-Kurse auf die ZP10 möglich ist (die Inhalte gehen sehr weit auseinander) und zweitens alle Fächer (besonders der WP1) abschlussrelevant sind und dargestellt werden müssen. Der Begriff (“feste Lerngruppen”) wurde im vergangenen Jahr vom Ministerium so interpretiert, dass die Wahl- und Leistungsgruppen aller Jahrgänge dazu zählen.

Nachfragen und Anregungen

Für Nachfragen/Anregungen/Hinweise stehe ich gern zur Verfügung. Ich kann Ihnen und euch versichern, dass es absolut nicht einfach ist, die verschiedenen (berechtigten) Belange aller Menschen im Schulleben zusammenzubringen. Mit der beschriebenen Vorgehensweise hoffen wir einen guten Kompromiss gefunden zu haben. Von vielen Schüler*innen haben wir bereits die Rückmeldung bekommen, dass sie sehr erleichtert sind, dass am Montag der Unterricht wieder startet.

Risikoeinschätzung

Es ist den Eltern- und Erziehungsberechtigten nach wie vor freigestellt, nach eigener Risikoeinschätzung ihr Kinde zuhause zu behalten. Der Unterricht muss dann allerdings eigenständig nachgearbeit werden. Ein Unterricht auf Distanz erfolgt nicht. Zu Prüfungen und Leistungsnachweisen müssen die Kinder zur Schule kommen – so der aktuelle Stand der Regelungen.


Notgruppen und study hall

Die Notgruppen am Standort Ulmenstraße finden weiterhin statt. Es besteht auch die Möglichkeit, das dortige Selbstlernzentrum als Arbeitsraum zu nutzen (“study-hall”). Das bisherige Angebot am Standort Lessingstraße besteht dann nicht mehr.

Viele Grüße und ich freue mich auf das Wiedersehen am Montag!

Klaus Stephan, Schulleiter