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Die nächsten Termine

5 gefunden

Mittwoch, 24.01.2018
Studientag, unterrichtsfrei
Donnerstag, 25.01.2018
Regelunterricht 1.-6. Std. (keine Kurzstd.)
Freitag, 26.01.2018
SV-Team, 1/2 Std.
Freitag, 02.02.2018
Zeugnisausgabe 4.-6. Std.
Montag, 05.02.2018
Anmeldung Jg. 11


Wichtige Dokumente

10 von 16 Dateidownloads

Wahlbogen Facharbeit 2017/18Upload/Update: 13.10.2017
Ablauf, Facharbeit 2017/18Upload/Update: 13.10.2017
Skifahrt 2018, AnmeldungUpload/Update: 01.05.2017
Ergänzungsstunden-BroschüreUpload/Update: 07.04.2017
Infobroschüre WahlpflichtfächerUpload/Update: 07.04.2016
Flyer, BerufsfelderkundungUpload/Update: 17.10.2015
Die neue MensaUpload/Update: 20.08.2015
AnfahrtskizzeUpload/Update: 11.06.2015
LMG-Schulvereinbarung Stand 05.2014Upload/Update: 20.04.2015


Das Fach „Biologie“ an der Lise-Meitner-Gesamtschule

Wie der Name schon sagt, (Biologie  von „bios“ = Leben und „logos“ = Lehre vom) spielt das Fach „Biologie“ an der Lise-Meitner-Gesamtschule und im Leben ihrer Schülerinnen und Schüler eine zentrale Rolle.
In der Jahrgangsstufen 5, 6, 7 und 9, sowie in der Sekundarstufe II wird es an unserer Schule unterrichtet.
Durch die spezifischen Inhalte des Faches eröffnen sich dabei zahlreiche unmittelbare Bezüge zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Gerade zu Beginn des Unterrichts werden viele Themen aus dem Bereich der Gesundheitserziehung erörtert, wie z.B. gesunde Ernährung, richtiges Heben und Sitzen oder auch die Zahnpflege. Die hier erarbeiteten Inhalte spielen eine wichtige Rolle bei der erfolgreichen Bewältigung des Schulalltags oder auch des Lebens.
Heimtiere, die ja viele Kinder zu Hause haben, spielen eine ausführliche Rolle im Unterricht und auch andere Tierklassen werden hier thematisiert.
In den höheren Jahrgangsstufen werden dann weitere wichtige Themen, wie Ökologie, Genetik, Evolution und natürlich auch Sexualerziehung und „Sucht und Drogenprävention“ ausführlich behandelt.
Gerade in den letzten beiden genannten Bereichen spielt der Biologie-Unterricht eine wichtige Rolle im Prozess des Erwachsenwerdens der Kinder und Jugendlichen an unserer Schule.

In der Oberstufe gewinnt das Fach „Biologie“ noch weiter an Bedeutung, da es von zahlreichen Schülerinnen und Schüler als Abiturfach gewählt und in den Prüfungen erfolgreich bewältigt wird.
In der Einführungsphase (EPh, Jgst. 11) belegt nahezu jeder Oberstufenschüler einen Grundkurs und in den Qualifikationsphasen 1 und 2 (Jgst. 12 und 13) werden immer zwei Leistungskurse und mehrere Grundkurse pro Jahrgangsstufe angeboten und von zahlreichen Schülerinnen und Schüler gewählt.
Dabei werden in der EPh die Themen Zytologie und Stoffwechselphysiologie behandelt; in den Q1 und 2 folgen Neurophysiologie, Ökologie, Genetik und Evolution.

Jahrgangsstufe 5

Was ist Biologie?

  • Kennzeichen des Lebendigen erarbeitet an Realobjekten (Fische, Mäuse usw.)
  • Exkurs zum Thema Gesundes Frühstück

Leitthema: Tiere und Pflanzen in ihrer Umwelt

  • Nutztiere, Nutzpflanzen
  • Der Hund als Haustier
  • Schwerpunkte: Kennzeichen der Säugetiere; vom Wild- zum Haustier (Zähmung und Züchtung); Unterscheidungen zwischen Nutz- und Heimtier; artgerechte Tierhaltung; Zusammenleben von Mensch und Tier; Beobachtungen am lebenden Objekt
  • Das Rind – unser vielseitigstes Nutztier
  • Schwerpunkte: Wiederkäuer; vom Gras zur Milch; vielseitige Nutzung von Tieren; Besuch auf einem Bauernhof
  • Die Kartoffel/Bohne als Nutzpflanze
  • Schwerpunkte: Keimungs-/Wachstumsbedingungen; Ernährungsgrundlage / Weiterverarbeitung zu unterschiedlichen Lebensmitteln, ökologische Landwirtschaft
  • Tiere aus aller Welt, Anpassung von Tieren an unterschiedliche Lebensräume (zus.)
  • Beispiele: Vögel – Beherrscher der Lüfte (Greiffvögel, Pinguine) – fächerverb. zu Phys. “Physik des Fliegens”; Meeresssäuger; Fledermäuse als fliegende Säugetiere

Jahrgangsstufe 6

Leitthema: Körper und Leistung

  • Kenntnisse über das Skelett, die Muskulatur, den Blutkreislauf, die Atmung, das Herz, die Verdauungsorgane, Gesundheit, Krankheit
  • Was braucht der Körper, um etwas zu leisten / um sich zu bewegen? – aktiver und passiver Bewegungsapparat; Körperfunktionen und ihre Steuerung (Atmung, Blutkreislauf usw.)
  • Gesunde Ernährung und Verdauung der Nahrung
  • Anspannung, Entspannung und Konzentration
  • Sexualität und Fortpflanzung
  • Krankheitserreger und Krankheitsvorbeugung (zus.)
  • Sucht und Suchtprävention (zus.)

Leitthema: Sinne und Wahrnehmung
Sinnesleistungen bei Tieren am Beispiel des Hundes/der Katze (Überlegenheit gegenüber dem Menschen)
Der Mensch erfährt seine Umwelt – alle 5 Sinne des Menschen
Das Auge als wichtigstes Sinnesorgan des Menschen – Aufbau und Leistung

Leitthema: Entdeckung des Mikrokosmos
Erkennen kleiner Gegenstände mit Lupe und Binokular
Mit dem Mikroskop beobachtet – Lebewesen sind aus Zellen aufgebaut
Unterschiede zwischen Tier- und Pflanzenzellen
Bestimmen von Tieren und Pflanzen aus unserer Umgebung (Schulgarten, Park, Rheinauen); erste Einblicke in Ökosysteme
In der Jahrgangsstufe 5 sollte am Anfang des Biologieunterrichts ein

Jahrgangsstufe 7

Leitthema Ökologie

  • Beziehungen zwischen Lebewesen
    Nahrungskette, Nahrungsnetz, Nahrungspyramide
    Parasiten und Symbionten
  • Gliederung, Analyse und Vergleich unterschiedlichen Ökosysteme
    Wald
    See
    Meer
  • Betrachtung ausgewählter Lebensformen
    Weichtiere
    Insekten
    Grundbauplan der Pflanzen
  • Stoffkreisläufe
    Kohlenstickstoffkreislauf (Schwerpunkt: Photosynthese)
    Stickstoffkreislauf
  • Beispielhafte Kennübungen mit Anlage eines Herbariums

Jahrgangsstufe 9

Leitthema Evolution

  • Zeitalter der Erdgeschichte
  • Lebende Fossilien
  • Evolution des Menschen
  • Evolutionstheorien

Leitthema Genetik

  • Von der DNA bis zum Chromosom – Bau der Erbinformation
  • Mitose und Meiose
  • Klassische Genetik (Mendelregeln, Vererbung beim Menschen, Genkrankheiten)

Leitthema Sexualität des Menschen

  • Der weiblichen Zyklus
  • Entwicklung des Menschen – von der Befruchtung bis zur Geburt
  • Wirkungsweise der unterschiedlichen Verhütungsmittel

Fakultative Themen aus der Humanbiologie:

  • Sinnesorgane
  • Herz-Kreislaufsystem
  • Drogen, Sucht und AIDS

Oberstufe

Inhalte und Kompetenzerwartungen in der gymnasialen Oberstufe im Fach Biologie

Die Biologie ist eine Wissenschaft von enormem Ausmaß, denn sie erforscht eines der komplexesten Phänomene überhaupt: Das Leben. Daraus lassen sich die wesentlichen Ziele für die gymnasiale Oberstufe ableiten. Es soll ein umfassendes und vernetztes Verständnis zu biologischen Vorgängen und deren Wechselwirkung zu Natur, Umwelt und Gesellschaftentwickelt werden. Notwendig dazu ist der selbstständige Umgang mit biologischen Fragestellungen und den empirisch-wissenschaftlichen Methoden, wie z.B. Hypothesen aufstellen, Experimente planen, beobachten, Modelle entwickeln, sowie Versuchsergebnisse auswerten zu können.
Biologische Prozesse finden auf unterschiedlichen Mikro- und Makroebenen statt.
In der Einführungsphase „Eph“ (Jahrgang 11) werden in erster Linie molekulare- und zelluläre Themen behandelt. Dabei wird wichtiges Basiswissen von Struktur- und Funktionszusammenhängen im Themenbereich der Zellbiologie erschlossen. Darüber hinaus werden der Stofftransport innerhalb von Zellen und Geweben und die Energiebereitstellung unter stoffwechselphysiologischen Gesichtspunkten hier thematisiert.

In der Qualifikationsphase 1 (Jahrgang 12) wird der physiologische Aspekt im ersten Halbjahr im Bereich der Neurophysiologie weiter aufgegriffen. So soll nachgegangen werden, wie Nervenzellen aufgebaut sind und wie Signale im Körper weitergeleitet und verarbeitet werden. Dazu werden medizinische Anwendungsgebiete, z.B. wieMedikamente, Drogen und Beruhigungsmittel auf das Nervensystem wirken, weiter behandelt.
Im zweiten Halbjahr steht der Themenbereich der Ökologie auf dem Programm. Hier wird der Einfluss von Umwelteinflüssen und Lebewesen auf die Entwicklung und Anpassung verschiedener Lebensformen näher thematisiert. Für ein verantwortliches und nachhaltiges Handeln und Denken wird der Einfluss der Menschen auf verschiedene Ökosysteme kritisch betrachtet.

In der Qualifikationsphase 2 (Jahrgang 13) geht es im ersten Halbjahr um genetische und entwicklungsbiologische Grundlagen von Lebensprozessen. Gerade Themen der Genetik werden in den Medien immer wieder aufgegriffen. Doch was sind gentechnische Methoden, was sind ihre Grenzen und Möglichkeiten? Und wie wirken Mutagene und warum sind sie alle auch krebserregend? Dies wird ebenso thematisiert, wie auch wesentliches Grundwissen zum Aufbau der DNA und wie Gene die Ausprägung von Merkmalen steuern.
Im zweiten Halbjahr ist die Evolution der Vielfalt des Lebens in Struktur und Verhalten das Thema. Nun fügen sich das Wissen um ökologische Verflechtungen und genetischer Prozesse zu einem Gesamtbild zusammen, das die Evolution begreifen lässt. Die Entstehung der Artenvielfalt, die Grundlagen evolutiver Veränderungen, sowie die Evolution des Menschen sind genauso Gegenstand, wie die Methoden der Paläontologie.
Trotz der Komplexität des „Lebens“ wird durch die Reduktion auf die zuvor genannten Themenfelder ein vernetztes Wissen zur Biologie erlangt, welches im Alltag immer wieder ihren Bezug findet. Darüber hinaus, werden durch die gesellschaftliche Relevanz persönliche und soziale Kompetenzen und kritisches Denken gefördert.


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