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Corona-Update: Schule ab dem 19. April

0200331 COVID19 Image 01 by freepolicybriefs.org

Schulbetrieb ab Montag, 19. April 2021

Schulen weiterhin im Distanzunterricht!

Nächste Woche (19.04.-23.04.) findet weiterhin Distanzunterricht statt.
Das Land hat heute entschieden, auf Landesebene für Kommunen mit einer Inzidenz über 200 eine Regelung in der Betreuungsverordnung mit einer entsprechenden Allgemeinverfügung zu erlassen. Demnach werden auch in Duisburg die Regelungen zum Schulbetrieb, die in dieser Woche galten, fortgesetzt; das heißt es bleibt bei der Aussetzung des Präsenzunterrichts mit Ausnahme der Abschlussklassen sowie einer Notbetreuung.

Inzidenz über 200:

  • Distanzunterricht für die Klassen 5-9 und 11.
  • Der Unterricht in Abschlussklassen findet statt.
  • Die Notbetreuung findet statt.

Wartungsarbeiten IServ

  • Der Iserv-Server ist am Montag ab 11.00 Uhr nicht mehr erreichbar (Wartungsarbeiten).
  • Ladet alle Aufgaben MONTAG VOR 11:00 Uhr runter!
  • Videokonferenzen, die am Montag nach 11.00 Uhr geplant sind, können folglich auch nicht stattfinden.
  • Ab Dienstag Vormittag sollte dies wieder möglich sein.

Testpflicht an Schulen in Nordrhein-Westfalen

Seit dem 12. April eine Pflicht zur Testung in den Schulen. Die Teilnahme an wöchentlich zwei Tests ist Voraussetzung für den Aufenthalt in der Schule.An den wöchentlich zwei Coronaselbsttests nehmen alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das sonstige an der Schule tätige Personal teil.

  • Für die Schülerinnen und Schüler werden die Coronaselbsttests ausschließlich in der Schule durchgeführt. Tests dürfen nicht mit nach Hause genommen werden.
  • Für die Schülerinnen und Schüler finden die Selbsttests unter der Aufsicht des schulischen Personals statt. Die wöchentlichen Testtermine setzt die Schulleitung fest.
  • Auch die Teilnahme an der pädagogischen Betreuung setzt die Teilnahme an wöchentlich zwei Coronaselbsttests voraus.
  • Die Lehrerinnen und Lehrer und das sonstige an der Schule tätige Personal sind zur Teilnahme an den Selbsttests verpflichtet.

Was passiert, wenn der Test verweigert wird?

  • Die Schulleiterin oder der Schulleiter schließt Personen, die nicht getestet sind, vom Schulbetrieb (in Form des Präsenzbetriebes bzw. der pädagogischen Betreuung) aus.
  • Die Schule weist die Eltern nicht getesteter Schülerinnen und Schüler auf ihre Verantwortung für den regelmäßigen Schulbesuch ihres Kindes (§ 41 Absatz 1 Satz 2 Schulgesetz NRW) und die Gefahren für den Schul- und Bildungserfolg hin.
  • Nicht getestete Schülerinnen und Schüler haben keinen Anspruch auf ein individuelles Angebot des
    Distanzunterrichts.

Ausnahmen

  • Eine Ausnahme von der Testpflicht gilt für die Tage der schulischen Abschlussprüfungen und Berufsabschlussprüfungen. Auch nicht getestete Schülerinnen und Schüler dürfen wegen der besonderen Bedeutung daran teilnehmen. Diese Prüfungen werden aber räumlich getrennt von den Prüfungen getesteter Schülerinnen und Schüler durchgeführt.
  • Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann zulassen, dass anstatt von Coronaselbsttests für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, die sich nicht selbst testen können, ein solcher Test am Tag des Schulbesuchs oder am Vortag unter elterlicher Aufsicht stattfindet. In diesem Fall müssen die Eltern als Voraussetzung für die Teilnahme ihres Kindes am Unterricht schriftlich versichern, dass das Testergebnis negativ war.

Datenschutz

  • Das Datum der Selbtstests, die getesteten Personen und die Testergebnisse werden von der Schule erfasst und dokumentiert. Sie werden nicht an Dritte übermittelt und nach 14 Tagen vernichtet. Diese ausdrückliche Regelung in der Coronabetreuungsverordnung trägt den Belangen des Datenschutzes Rechnung.

Was passiert bei einem positiven Test?

  • Die Schulleiterinnen und Schulleiter weisen Personen mit positivem Testergebnis auf ihre Rechtspflichten zum Umgang mit einem positiven Coronaselbsttest hin (siehe dazu § 13 Coronatest- und Quarantäneverordnung) und informieren das Gesundheitsamt. Die betroffene Person muss von der Teilnahme am (Präsenz-)Schulbetrieb bzw. der Notbetreuung ausgeschlossen werden. Sie muss sich in der Folge in einem Testzentrum oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt unverzüglich einem PCR-Test unterziehen und kann erst nach Vorlage eines negativen Ergebnisses wieder am Schulbetrieb
    teilnehmen.
  • Die Schule gewährleistet – soweit erforderlich – die Aufsicht über die in der Schule positiv getesteten Schülerinnen und Schüler, bis die Eltern sie dort abholen oder von einer beauftragten Person abholen lassen.

Auszüge aus der Schulmail des Bildungsministeriums

Klaus Stephan, Schulleiter